Stadtnachricht

Große Portaltafeln im Lonetal weisen den Weg
Beschilderung des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“


Das UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen. Dazu beigetragen hat ein Beschilderungskonzept, das von der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, den Landkreisen sowie den Städten und Gemeinden im Welterbegebiet bereits kurz nach der UNESCO-Anerkennung im Juli 2017 ausgearbeitet worden war.
 
Wurden im Achtal bereits Anfang September 2020 die ersten Hinweistafeln installiert, weisen sie nunmehr auch im Lonetal an acht Standorten auf das Welterbegebiet und seine Höhlenfundplätze hin. Das freut nun nicht nur Landrat Peter Polta, sondern auch die Bürgermeister der Lonetal-Gemeinden. 
 
„Wir sind froh, dass damit ein Teilprojekt der Besucherlenkung und des Informations- und Beschilderungssystem für das Welterbegebiet abgeschlossen ist“, so Peter Polta, der als Landrat des Landkreises Heidenheim derzeit die Sprecherfunktion in der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung wahrnimmt. „Dieses Projekt ist getragen von der guten Zusammenarbeit mit dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm. Gemeinsam arbeiten wir mit den Städten und Gemeinden seit der UNESCO-Anerkennung intensiv daran, das gemeinsame Welterbe im Ach- und Lonetal zu vermarkten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, so Landrat Polta. 
 
Ausschlaggebend für die lange Umsetzungsphase war neben technischer und rechtlicher Erfordernisse auch die Frage der Finanzierung. Nachdem im April 2020 der von Tourismusminister Guido Wolf unterzeichnete Förderbescheid in Höhe von 75.000 Euro eingegangen war, machten sich die Fachleute der Straßenbauverwaltung des Alb-Donau-Kreis sowie des Landkreises Heidenheim ans Werk und betreuten die weitere Umsetzung. Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch waren dann die notwendigen Fundamente im Lonetal betoniert und die von weitem erkennbaren großen blauen Hinweistafeln mit Welterbe- und UNESCO-Logo montiert.
 
Von der A7 und kommend führt nun kein Weg mehr am Welterbe vorbei. An der Ausfahrt weisen die offiziellen braunen Hinweistafeln in Richtung Lonetal und Archäopark Vogelherd, am Kreisel in Bissingen grüßen die ersten Mammutfiguren und am Taleingang kündigt eine große blaue Portaltafel das Welterbegebiet Lonetal an. Mit der Fertigstellung der Themenwege in den Talabschnitten selbst ist ebenfalls im nächsten Jahr zu rechnen. Dieses kommunal getragene Projekt schafft attraktive Erlebnisstationen rund um die Höhlen und schließt das Mammutprojekt zum Thema Besucherlenkung ab.

Schild Welterbegebiet
Redakteur / Urheber
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Pressemitteilung Landratsamt Heidenheim vom 11.12.2020