Gemeinsam stark
- Unsere sozialen Leistungserbringer stellen sich vor
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
unser Quartier lebt durch die vielfältigen Angebote und das Engagement der sozialen Einrichtungen und beratenden Menschen vor Ort. Freuen Sie sich auf Interviews mit unseren sozialen Leistungserbringern in Niederstotzingen.
Ihre Quartierskoordinatorin Andrea Steiner
Die Interviews:
Wie die Tagespflege Angehörige entlastet und den Alltag bereichert
Frau Stenske, erzählen Sie uns bitte zunächst etwas über sich. Wie kamen Sie zur Pflege und was hat Sie zur Gründung der Tagespflege in Niederstotzingen bewogen?
Ich bin gelernte Pflegefachfrau, Fachwirtin für Gesundheit uns Soziales und arbeite seit über 20 Jahren im sozialen Bereich. Die Arbeit mit älteren Menschen hat mich schon immer tief berührt. Mit der Gründung der Pflege Engel Tagespflege wollte ich einen Ort schaffen, an dem Senioren tagsüber bestens betreut werden – mit Herz, Respekt und einer familiären Atmosphäre. Gleichzeitig war es mir wichtig, pflegenden Angehörigen eine spürbare Entlastung zu ermöglichen.
Was liegt Ihnen dabei persönlich besonders am Herzen?
Jeder Mensch verdient Würde – egal in welchem Alter oder in welcher Lebenslage. Ich möchte, dass sich unsere Gäste bei uns wohl und angenommen fühlen. Oft sehen wir, wie Menschen in der Tagespflege wieder aufblühen, soziale Kontakte knüpfen, lachen, sich sicher fühlen - das ist unbezahlbar.
Was genau bietet die Tagespflege an und wer kann das Angebot nutzen?
Unsere Tagespflege richtet sich an Seniorinnen und Senioren mit Pflegegrad, die tagsüber nicht nur Unterstützung sondern auch Gesellschaft suchen. Unser Fahrdienst ist rollstuhlgerecht: Wir holen unsere Gäste, auch Rollstuhlfahrer, morgens ab und bringen sie am Nachmittag wieder nach Hause. Bei uns gibt es eine abwechslungsreiche Tagesstruktur mit gemeinsamen Mahlzeiten, Gymnastik, kreativen Angeboten, Spielen, Spaziergängen und natürlich auch viel Raum für Gespräche.
Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Nach der Ankunft starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach folgt unser Aktivierungsprogramm - das kann Sitzgymnastik, Gedächtnistraining oder auch ein kreatives Angebot sein. Nach dem Mittagessen gibt es die Möglichkeit in einem Ruheraum, die Füße in einem Relaxsessel hochzulegen oder eine kleine Verschnaufpause vor dem Fernseher einzulegen, die individuell genutzt werden können. Am Nachmittag machen wir dann oft einen Spaziergang, spielen Spiele oder genießen Kaffee und Kuchen, bevor es wieder nach Hause geht.
Was unterscheidet Ihre Einrichtung von anderen?
Wir sind bewusst klein und familiär. Das schafft Nähe und Vertrauen. Unser Team ist beständig, erfahren und liebevoll, wir verfügen über eine speziell ausgebildete Betreuungsfachkraft, die allein nur für die Alltagsgestaltung und Betreuung da ist – das spüren auch die Gäste. Zudem setzen wir auf Individualität: Jeder Mensch wird bei uns mit seiner Geschichte und seinen Bedürfnissen gesehen. Zudem haben wir die Möglichkeit in unserm voll ausgestatteten Bad, Gäste bei Bedarf zu duschen oder auch zu baden, denen dies zu Hause nicht möglich ist.
Viele Angehörige stehen vor großen Herausforderungen. Wie kann die Tagespflege konkret entlasten?
Tagespflege ist ein wichtiges Bindeglied zwischen häuslicher Pflege und stationären Einrichtungen. Angehörige wissen ihr Familienmitglied bei uns gut aufgehoben und können in dieser Zeit Kraft schöpfen, arbeiten gehen oder Termine wahrnehmen. Diese „freie Zeit“ ist für viele ein echter Gewinn - körperlich wie seelisch.
Welche Bedeutung hat es für Sie, dass pflegende Angehörige Zeit für sich gewinnen?
Sehr große! Viele Angehörige opfern sich regelrecht auf. Aber niemand kann auf Dauer geben, ohne auch selbst aufzutanken. Deshalb ist es wichtig, dass sie Unterstützung annehmen dürfen - ohne schlechtes Gewissen.
Warum haben Sie sich für Niederstotzingen als Standort entschieden?
Ich habe einen starken Bezug zur Region und wollte ganz bewusst etwas für die Menschen vor Ort schaffen. Niederstotzingen ist eine Stadt mit Herz - genau das braucht es auch für gute Pflege. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und mit Ihnen als Quartierskoordinatorin empfinde ich als sehr wertschätzend und hilfreich.
Sie laden zu Schnuppertagen ein. Was erwartet Interessierte dabei?
An unseren Schnuppertagen können Interessierte ganz unverbindlich reinschnuppern. Sie lernen unser Team, die Räume und den Tagesablauf kennen. Auch Angehörige sind herzlich willkommen. Wir möchten so Berührungsängste abbauen und zeigen, wie viel Lebensfreude Tagespflege schenken kann.
Wo sehen Sie Ihre Einrichtung in fünf Jahren?
Ich wünsche mir, dass wir weiterhin wachsen dürfen - mit Herz, Verstand und Qualität. Mein Wunsch ist es, dass Tagespflege in der öffentlichen Wahrnehmung noch mehr Anerkennung findet - als das, was sie ist: Ein wertvoller Beitrag für eine generationenfreundliche Stadt.
Was möchten Sie den Bürgerinnen und Bürgern in Niederstotzingen abschließend mitgeben?
Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen - weder für sich selbst noch für Angehörige. Pflege darf gemeinschaftlich gedacht werden. Unsere Tür steht immer offen, sei es für ein Gespräch, einen Schnuppertag oder einfach eine Tasse Kaffee. Wir freuen uns auf Sie!
Vielen Dank für das Gespräch, Frau Stenske!
Kontakt:
Pflege Engel Tagespflege – Für mehr Lebensqualität im Alltag
An der Stadtmauer 5
89168 Niederstotzingen
Telefon: 07325-5049821
Homepage: www.pflegeengel-stenske.de
Weitere nützliche Informationen rund um das Angebot der Tagespflege erhalten Sie auf der Homepage www.seniorenzeit.org. Die entsprechende Broschüre erhalten Sie im Quartiersbüro, Rathaus oder beim Pflegestützpunkt Heidenheim.
Im Gespräch mit Sandra Kotter vom Familienzentrum St. Anna
Interview geführt von Andrea Steiner, Quartierskoordinatorin Niederstotzingen
von links: Sandra Kotter (Leitung), Andrea Steiner (Quartierskoordinatorin), Svenja Geyer (stellvertretende Leitung)
Wie sieht ein typischer Tag im Familienzentrum aus?
Unser Familienzentrum öffnet morgens um 7:00 Uhr seine Türen für die Kindergarten- und Krippenkinder. Nach der Ankunft gehen die Kinder in ihre jeweiligen Gruppen. Um 8:30 Uhr starten wir gemeinsam mit einem Morgenkreis in den Tag - ein Ritual, das den Kindern Orientierung und Gemeinschaft bietet.
Im Anschluss haben die Kinder die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen zu spielen oder zu vespern - z. B. in der Puppenecke, im Rollenspielbereich, im Traumzimmer, der Bauecke oder im Forscherzimmer. Gegen 11:00 Uhr (im Sommer oft schon früher) geht es nach draußen in den Garten.
Unsere Ganztageskinder erhalten mittags eine warme Mahlzeit. Danach folgt eine Ruhephase, in der die Kinder schlafen, entspannen oder einfach zur Ruhe kommen.
An zwei Nachmittagen pro Woche ist das Familienzentrum bis 16:30 Uhr geöffnet. An den anderen Tagen endet der Kindergartentag spätestens um 14:00 Uhr.
Die Hortgruppe beginnt bereits um 6:30 Uhr. Gegen 8:15 Uhr verabschieden wir die Kinder in die Schule. Nach Schulschluss treffen sie sich wieder bei uns, essen gemeinsam zu Mittag und erledigen ihre Hausaufgaben. Der Nachmittag ist reserviert für Projekte, Freizeitangebote oder einfach für das, was die Kinder gerade brauchen. In den Schulferien bieten wir ebenfalls Betreuung an – oft mit Ausflügen oder intensiven Projektphasen.
Unser Alltag ist geprägt von einem gemeinsamen Leitbild, das uns verbindet: Jedes Kind steht im Mittelpunkt unserer Arbeit, getragen von christlichen Werten wie Respekt, Gemeinschaft und Nächstenliebe. Jedes Teammitglied bringt seine individuellen Stärken ein, sodass wir auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Kinder eingehen können. Durch Kooperationen und Offenheit nach außen machen wir unsere Arbeit sichtbar und transparent.
Welche Herausforderungen sehen Sie momentan in Ihrer Einrichtung?
Eine der größten Herausforderungen ist derzeit der Fachkräftemangel. Qualifiziertes Personal zu finden, das unseren hohen Ansprüchen an eine liebevolle und professionelle Betreuung gerecht wird, ist nicht einfach. Offene Stellen können oft nur mit Verzögerung besetzt werden, was sich auf die Kontinuität und Qualität unserer Arbeit auswirkt.
Zudem stellen uns gesellschaftliche Veränderungen und die individuellen Erwartungen von Eltern und Kindern vor neue Aufgaben. Die Bedürfnisse der Kinder sind so vielfältig wie ihre Persönlichkeiten - dies erfordert eine sehr flexible und individuelle Betreuung.
Auch die Themen Integration und Inklusion gewinnen zunehmend an Bedeutung. Unser Ziel ist es, jedem Kind gerecht zu werden und ein Umfeld zu schaffen, in dem es sich wohl und sicher entfalten kann. Dafür braucht es kontinuierliche Weiterentwicklung unserer pädagogischen Konzepte und zusätzliche Ressourcen.
Unser Umgang mit diesen Herausforderungen
Wir setzen auf: Starke Teamarbeit: Regelmäßige Besprechungen und ein offener Austausch helfen uns, gemeinsam Lösungen zu finden und voneinander zu lernen.
Was sind die schönsten Momente in Ihrer täglichen Arbeit?
Was mich täglich motiviert, sind die kleinen großen Erfolge:
Wenn ein Kind am Ende des Tages mit einem strahlenden Lächeln nach Hause geht.
Wenn es Fortschritte macht, Vertrauen fasst oder einfach ganz bei sich sein kann.
Diese Momente zeigen mir, wie wertvoll unsere Arbeit ist.
Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit den Eltern?
Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns unerlässlich. Sie sind unsere wichtigsten Erziehungspartner. Vertrauen, Ehrlichkeit und ein offener Austausch bilden die Basis.
Dafür nutzen wir:
- eine Eltern-App
- regelmäßige Elterngespräche
- und stehen jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung.
Ziel ist immer: gemeinsam Lösungen zu finden - im Sinne des Kindes.
Im Familienzentrum haben Sie eine Elternecke - Was steckt hinter der Idee?
Unsere Elternecke ist mehr als nur ein Raum - sie ist ein Ort der Begegnung.
Hier können Eltern:
- sich austauschen
- sich informieren
- einander unterstützen
- Die Ecke beinhaltet:
- ein Kleidertauschregal
- eine kleine Bibliothek mit Büchern für Eltern und Kinder
So möchten wir ein Stück gelebte Gemeinschaft fördern - offen, unterstützend und herzlich.
- Kontakt:
Familienzentrum St. Anna
Katholische Kirchengemeinde
Bergstrasse 20-24
89168 Niederstotzingen
Telefon: 07325-9249480
E-Mail: st.anna(at)familienzentrum-niederstotzingen.de
Web: www.familienzentrum-niederstotzingen.de
Träger: Kath. Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus Niederstotzingen und Kath. Kirchengemeinde St. Martinus Oberstotzingen
Herzlichen Dank, Frau Kotter, für das offene Gespräch und Ihren Einsatz für Kinder und Familien. Ihre Einblicke zeigen eindrucksvoll, mit wieviel Herzblut, Struktur und Teamgeist im Familienzentrum gearbeitet wird.
Interview geführt von Andrea Steiner, Quartierskoordinatorin Niederstotzingen
im Bild von links: Andrea Steiner (Quartierskoordinatorin) und Julia Bartik-Häußler (Leitung) My Way, Praxis für Jugendhilfe, Supervision & Coaching in der Schlosspassage
Könnten Sie sich und Ihre Praxis kurz vorstellen? Wie ist die Praxis entstanden und was ist die Vision dahinter?
Unsere Praxis My Way in Niederstotzingen besteht aus einem multiprofessionellen Team pädagogischer Fachkräfte mit vielfältigen Schwerpunkten. Unser Ziel ist es Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen, zu begleiten und zu stärken. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, dass jeder seinen eigenen Weg finden und gehen kann. Ebenso unterstütze ich in der Supervision und im Coaching Menschen in Ausbildung, in Leitungsfunktion oder mit viel sozialer Verantwortung beim Bewältigen ihrer beruflichen Herausforderungen.
Ihre Angebote sind in die drei Bereiche aufgegliedert: Jugendhilfe, Supervision und Coaching. Könnten Sie diese für unsere LeserInnen kurz erläutern?
Gerne. Im Bereich Jugendhilfe bieten wir Hilfen zur Erziehung nach dem SGB VIII und Integrationsleistungen nach dem SGB IX an. Bei der Supervision geht es um die Professionalisierung des eigenen beruflichen Handels durch Beratung, Perspektivwechsel und Austausch auf Metaebene, man begibt sich in einen Ergebnisoffenen Prozess, der über mehrere Treffen geht. Beim Coaching geht es darum, gemeinsam im beraterischen Kontext bestimmte Ziele zu erreichen. Die Zielgruppe sind Eltern, Führungskräfte, Auszubildende oder Studenten, sowie alle die siech eine Begleitung bei Ihrer Zielerreichung wünschen.
Wie gestaltet sich Ihre Arbeit im Bereich der Jugendhilfe?
Wir erfüllen Hilfen, die durch das Jugendamt oder das Sozialamt koordiniert werden. Die Ambulanten Hilfen die wir anbieten gliedern sich in Integrationshilfen in Schule und Kindergarten, Erziehunhgsbeistandschaften bei Jugendlichen, sozialpädagogischen Familienhilfe bei Familien und begleiteten Umgängen mit Kindern, die nur mit Begleitung auf Ihre leiblichen Eltern treffen können Jede Hilfe wird für den jeweiligen Klienten gemeinsam mit dem Amt geplant und durch uns ausgestaltet.
Für wen ist Supervision besonders geeignet?
Für jede Einzelperson und jedes Team oder jede Gruppe, welche sich zutraut kritisch über den eigenen Tellerrand zu schauen und Herausforderungen, Veränderung und Entwicklung aktiv anzugehen.
Für welche Zielgruppen bieten Sie Coaching an?
Wir coachen Führungskräfte, kirchliche Mitarbeiter, Priester, Sozialarbeiter, Eltern sowie Personen vor Prüfungssituationen, die ein klares Ziel vor Augen haben, und sich bei der Erreichung diese Ziels Unterstützung wünschen. Der Wille zur persönlichen Weiterentwicklung ist hier die wesentliche Voraussetzung.
Können Sie eine Erfolgsgeschichte oder ein Beispiel nennen?
Unser Job in der Jugendhilfe ist es immer, uns selber abzuschaffen. Wir starten oft mit Familien, die sich in einer sehr verzweifelten Situation befinden, überfordert sind und nicht wissen, wie es weitergehen soll.
Unser Auftrag ist es dann, in 1-2 Jahren eine Situation in der Familie und mit den Kindern sich wieder wohl in Schule oder Kindergarten fühlen und die Eltern wieder handlungssicher in ihrer Erziehung sind und keine Überforderungssituationen mehr vorkommen. Wenn die Familie dann guten Gewissens sagen kann, dass sie uns nicht mehr brauchen, weil sie alle anstehenden Herausforderungen gut und vertrauensvoll als Familie lösen können, dann haben wir einen guten Job gemacht.
Sie sind Partner des Jugendamts Heidenheim, arbeiten Sie mit weiteren Institutionen zusammen?
Ja, wir kooperieren eng mit dem Landratsamt Heidenheim, den Schulen und Kindergärten im Landkreis, sowie mit Ärzten, Therapeuten, Frühförderstellen und dem Schulamt.
Wie sehen Sie die Bedeutung eines guten Netzwerks und auch das wir in Niederstotzingen das Quartiersmanagement anbieten?
Ein starkes Netzwerk ist wichtig, um die Ressourcen im Landkreis zu bündeln und hier in Niederstotzingen die bestmögliche Unterstützung für die Menschen und Familien zu gewährleisten.
Wie können Interessierte mit Ihnen in Kontakt treten?
Sie können uns telefonisch oder per E-Mail erreichen.
Vielen Dank für Ihre Zeit und das tolle Gespräch.
- Kontakt:
My Way
Praxis für Jugendhilfe, Supervision & Coaching
Im Städtle 7
89168 Niederstotzingen
Telefon: 017682799651
E-Mail: info(at)praxis-myway.de
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
unser Quartier lebt durch die vielfältigen Angebote und das Engagement vieler Einrichtungen und engagierten Menschen vor Ort.
Heute im Gespräch mit Frau Kornelia Stöhr, Leiterin der vhs Niederstotzingen, die uns in unserem Interview Eindrücke in ihre Arbeit und ihre Intension gibt. Das Angebot der vhs Niederstotzingen ist breit gefächert, es gibt zahlreiche Angebote in vielen Bereichen.
Frage 1:
Die Arbeit der VHS besteht nicht nur aus Kursen und Angeboten. Erzähl mir etwas über die vielfältigen Tätigkeiten und Aufgaben der VHS Niederstotzingen?
Antwort:
„Ja, das stimmt. Die VHS Niederstotzingen ist viel mehr als nur Kurse. Neben den klassischen Bildungsangeboten gibt es auch digitale Angebote, Ausfahrten und vieles mehr. Gesprächsrunden mit politischen Vertretern, Zusammenarbeit mit dem Verband, Evaluation und Zertifizierung sind ebenso Bestandteil meiner Arbeit. Ich kooperiere auch mit anderen vhsen, um in jedem Fachbereich gut aufgestellt zu sein und Angebote anbieten zu können. Es steckt eine vielschichtige Arbeit dahinter, die auch sicherstellt, dass unsere vhs in der Region anerkannt und gleichberechtigt ist. Dank meines Engagements wurde der Antrag einer großen vhs abgelehnt, die versuchte, mehr Stimmrechte für die großen und höhere Mitgliedsbeiträge für die kleine vhsen durchzusetzen. Ich habe mich eingesetzt, dass auch kleinere Einrichtungen Gehör finden.
Frage 2:
Kannst Du unseren Bürgerinnen und Bürgern etwas über die Angebote der VHS Niederstotzingen erzählen? Wie entscheidest Du, welche Kurse oder Projekte angeboten werden?
Antwort:
„Natürlich. Ich entscheide die Angebote vor allem anhand von Angebot und Nachfrage, gesellschaftlicher Entwicklung und im direkten Gespräch mit den Gemeindemitgliedern. Es ist mir wichtig, immer am Puls der Zeit zu bleiben, mich zu informieren, zu evaluieren und die Kurse entsprechend anzupassen. Dabei achte ich auch darauf, dass die Dozenten gut zu den Kursen passen - ich bin stolz darauf, dass meine Sprachkurse von Muttersprachlern gehalten werden. Die Organisation funktioniert so gut, weil ich die Ressourcen, Räume und Möglichkeiten stets prüfe und nutze. Es spricht sich herum, dass hinter der vhs gut funktionierende Organisation steht, und die vhs gut aufgestellt ist. Ich muss keine Dozenten suchen, die Dozenten finden mich. Zudem stelle ich niederschwellige Angebote zur Verfügung, so dass Teilhabe für alle möglich ist.“
Frage 3:
Die VHS veranstaltet einmal im Monat eine Büchertauschbörse. Kannst Du uns mehr darüber erzählen?
Antwort:
„Ja, die Büchertauschbörse ist eine Idee von mir, weil es bei uns keine eigene Bibliothek gibt. Sie wird ehrenamtlich von mir geleitet. Ziel ist es, den Austausch von Büchern zu fördern und gleichzeitig einen Beitrag gegen Vereinsamung zu leisten. Durch die Kooperation mit dem Quartiersmanagement gibt es nun auch dort ein Bücherregal, das frei zugänglich ist – unabhängig von den Öffnungszeiten der Börse. Es ist schön zu sehen, dass die Idee gut angenommen wird und die Menschen das Angebot nutzen. Es ist eine kleine, aber wichtige Ergänzung, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.“
Frage 4:
Wie siehst Du die Rolle der vhs in der Gemeinde und welche Bedeutung hat die Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement?
Antwort:
„Die VHS ist für mich ein wichtiger Ort der Bildung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Durch die Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement können neue Wege entstehen und das Angebot ergänzt und erweitert werden. Es ist schön zu sehen, wie sich die Angebote entwickeln und wie viele Menschen davon profitieren. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Kooperation und darauf, gemeinsam neue Projekte umzusetzen, die Freude bringen und die Gemeinschaft stärken.“
Im Gespräch mit Jannica Zander, Gründerin von JanniYoga
Können Sie sich bitte kurz vorstellen und erzählen, was JanniYoga ausmacht?
Hallo, ich bin Jannica Zander, Gründerin von JanniYoga und habe einen Bachelor in Fitnessökonomie und besitze die Trainerin-A-Lizenz. Seit 2021 bin ich mit meinem Angebot über Yoga und Pilates bis zum Rehasport in Niederstotzingen tätig. Ich lege großen Wert auf individuelle, ganzheitliche Kursangebote, die den Menschen aus der Region hilft, aktiv und gesund bis ins hohe Alter zu bleiben.
Sie übernehmen künftig die Herzsportgruppe in Niederstotzingen?
Ja, die Herzsportgruppe wird künftig von JanniYoga getragen. Das Programm knüpft nahtlos an das bisherige Angebot an und richtet sich gezielt an die Bedürfnisse der Herzsport-Teilnehmenden.
Was genau versteht man unter Herzsport und wer kann daran teilnehmen?
Herzsport ist ein strukturiertes Bewegungsprogramm für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder entsprechenden Risikofaktoren. Ziel ist es, Herzgesundheit, Ausdauer und Wohlbefinden zu verbessern. Die Kurse werden von zertifiziertem Fachpersonal begleitet, passen sich der individuellen Belastbarkeit an und beinhalten Aufwärm-, Haupt- und Entspannungsphasen.
Warum haben Sie sich als JanniYoga für die Übernahme entschieden?
Ich habe langjährige Erfahrung in der Gesundheitsförderung und besitze die passende Zertifizierung, um mit den Kranken- kassen zu kooperieren. Es ist wichtig, dass die Menschen vor Ort die Möglichkeit bekommen, etwas für sich zu tun. Somit habe ich mich entschlossen, die bisherigen Gruppe zu übernehmen und weiteren Personen die Chance an so einem großartigen Angebot zu geben.
Kommt es damit zu einer Veränderung für die bisherigen Teilnehmenden?
Die Trainerin, der Ort und die Uhrzeit (Fr. 15:15 – 16:15 Uhr) bleiben gleich. Die bisherigen Teilnehmenden müssen sich nur zur Fortführung mit ihrer Verordnung an mich wenden.
Bieten Sie auch weitere Kurse an?
Ja, zusätzlich biete ich fast täglich Reha-sport Orthopädie (Gelenke, Muskeln, etc.) und dienstags Pilates als Präventionskurs nach §20 SGB V an. Diese sind zertifizierte Angebote, die sich auf Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stress- und Entspannung konzentrieren und die Gesundheit der Teilnehmenden nachhaltig fördern. Ein großer Vorteil ist, dass alle gesetzlichen Krankenkassen diese mit bis zu 100 % der Kosten bezuschussen.
Sie haben einen aktuellen Flyer Ihrer Angebote.
Ja, diesen können Sie an unseren bekannten Auslegestellen z. B. bei Ihrer Physiotherapie, dem Rathaus oder im Quartiersbüro erhalten.
Wie können interessierte Menschen mit Ihnen in Kontakt treten?
Melden Sie sich per Telefon, WhatsApp oder E-Mail bei mir.
Sie bieten auch Yoga-Events an. Gibt es ein Event, das Ihnen persönlich besonders am Herzen liegt?
Jedes Event ist einzigartig! Meine Favoriten sind jedoch YogAroma, (Lama) Alpaka Yoga und das Farbenspiel und Atmung Event. Hier können wir einfach mal alles um uns herum vergessen, weil es eine tiefgehende Erfahrung der Selbstreflexion und Verbundenheit ermöglicht, ob in Verbindung mit ätherischen Ölen, Tieren oder Malen auf Leinwänden.
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von links: Andrea Steiner (Quartierskoordinatorin), Carolin Huss (Logopädin)
Was genau macht eine Logopädin?
Eine Logopädin therapiert Störungen der Sprache, des Sprechens, des Schluckens und der Stimme. Ziel ist es, die Lebensqualität des Patienten zu verbessern oder zu erhalten und ihn in seiner Entwicklung zu unterstützen.
Wer kann eine logopädische Therapie verordnen?
Ein Rezept kann zum Beispiel vom Hausarzt, Kinderarzt, Neurologen, HNO-Arzt, Zahnarzt oder Kieferorthopäden ausgestellt werden. Mit dieser Verordnung können Patientinnen und Patienten direkt einen Termin bei uns vereinbaren.
Ab wann sollten Eltern mit ihrem Kind zur Logopädie kommen?
Das ist ganz unterschiedlich und hängt ganz von der Problematik ab, die ein Kind hat. Grundsätzlich sollten Eltern, sobald sie das Gefühl haben, dass ihr Kind Schwierigkeiten bei der Kommunikation hat, dies beim Kinderarzt ansprechen. Es kommt auch vor, dass sich Eltern mit Fragen direkt an uns wenden. Manchmal macht es Sinn, eine logopädische Diagnostik durchzuführen um dann zu entscheiden, ob eine Therapie indiziert ist oder nicht.
Welche Behandlungsmethoden setzen Sie ein?
Wir arbeiten mit vielen verschiedenen Behandlungsmethoden, immer individuell auf den Patienten abgestimmt. Durch regelmäßige Fortbildungen können wir auf ein großes Repertoire verschiedener Behandlungsansätze zugreifen. Ein Grundsatz in unserer Praxis ist aber immer die Ganzheitlichkeit. Wir betrachten nie nur die Störung, sondern immer auch, was der Patient kann und welche Basisfähigkeiten er mitbringt.
Bieten Sie auch Hausbesuche an?
Ja, selbstverständlich. Wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht zu uns kommen kann, führen wir die Therapie auch bei ihm zu Hause durch. Das ist vor allem für ältere oder mobil eingeschränkte Menschen wichtig. Der Arzt verordnet dann auf dem Rezept Logopädie mit Hausbesuch.
Welche Altersgruppen behandeln Sie ihn Ihrer Praxis?
In unsere Praxis kommen Patienten vom Säugling bis zum betagten Senior. Bei den ganz kleinen geht es meist um Saug-/Trinkprobleme oder um ein zu kurzes Zungenband, bei Kindern ab 2-3 Jahren geht es um Sprachentwicklung oder Aussprache, ältere Kindern und Jugendliche kommen häufig begleitend zur Kieferorthopädischen Behandlung und Erwachsene kommen wegen Stimmstörungen oder Sprach-/Sprech- und Schluckstörungen als Folge neurologischer Erkrankungen wie Parkinson, MS oder Schlaganfall.
Seit wann gibt es Ihre Praxis in Niederstotzingen?
Seit April 2025 behandeln wir bereits Patientinnen und Patienten hier in der Praxis. Am 9. Oktober hatten wir dann eine kleinen Feier im Kreis von Kolleginnen, Netzwerkpartnern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Das war ein schöner Moment, um anzukommen, uns zu präsentieren und Danke zu sagen.
Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf besonders?
Logopädin ist ein wundervoller Beruf. Gemeinsam mit dem Patienten und/oder den Eltern/Angehörigen neue Ziele zu erreichen, zu erleben, wenn verloren geglaubte Fähigkeiten wieder zurück erobert werden oder Verständnis und Akzeptanz für eine neue Situation gewonnen werden können - das sind tolle Momente. Für den Menschen da sein, mit ihm arbeiten, ihm zuhören, sich mit ihm freuen und manchmal auch mit ihm weinen erfüllt mich jeden Tag aufs neue!
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team hier in Niederstotzingen viel Freude bei Ihrer Arbeit und gutes Gelingen mit den Menschen, die zu Ihnen kommen.
KONTAKT:Logopädie Carolin Huss in NiederstotzingenGroße Gasse 23 89168 Niederstotzingen Telefon: 07325 – 504 97 10 |
von links: Andrea Steiner (Quartierskoordinatorin), Maddalena Lacalaprice-Schwalenberg
Liebe Maddalena, magst du dich kurz vorstellen?
Sehr gerne! Ich bin Maddalena Lacalaprice-Schwalenberg wohne in Stetten und leite den ambulanten Betreuungsdienst „Dahoim – isch oifach schee!“. Wir unterstützen Menschen im Alltag und sind im Landkreis Heidenheim sowie im angrenzenden Landkreis Günzburg unterwegs.
Welche Leistungen bietet ihr konkret an?
Unser Angebot ist sehr vielfältig. Wir bieten stundenweise Betreuung, hauswirtschaftliche Unterstützung, Hilfe bei Erledigungen und Fahrdiensten. Außerdem übernehmen wir Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige (131 € monatlich nach §45 SGB XI) sowie individuelle Betreuung nach §39 SGB XI (Verhinderungspflege zur Entlastung der Angehörigen). Zusätzlich können unsere Kundinnen und Kunden eine Umwidmung von Pflegesachleistungen vornehmen, um diese flexibel für Betreuungs- und Entlastungsangebote zu nutzen. Ein wichtiger Bereich ist die Demenzberatung, Angehörige dürfen sich bereits bei den ersten Anzeichen melden.
Ihr plant auch einen Fahrdienst als (Taxi-/Mietwagenfahrten) für medizinische Termine. Wie ist der aktuelle Stand?
Wir haben alle Voraussetzungen für eine Zulassung zur Abrechnung von Fahrdiensten über die Krankenkassen erfüllt. Aktuell warten wir nur noch auf die endgültige Freigabe vom Landratsamt Heidenheim und gehen davon aus, dass es sich nur noch um wenige Wochen handelt. Sobald die Genehmigung vorliegt, informieren wir über das Mitteilungsblatt oder gerne vor Ort im Büro.
Welche Themen liegen Dir besonders am Herzen?
Vor allem die Entlastung pflegender Angehöriger. Viele Menschen leisten unglaublich viel und geraten dabei an ihre Grenzen. Wir möchten Sie gerne auffangen, unterstützen und ein Stück Alltag zurückgeben. Besonders wichtig ist mir die frühe Beratung bei Demenz, weil diese Erkrankung nicht nur Betroffene, sondern ganze Familien betrifft.
Ihr seid seit Kurzem in neuen Räumlichkeiten. Was bedeutet das für Eure Arbeit?
Wir freuen uns sehr, ab sofort in unserem Büro in der Großen Gasse 25 in Niederstotzingen erreichbar zu sein. Donnerstags haben wir von 10–14 Uhr geöffnet, Termine sind aber jederzeit nach Absprache möglich. Im Büro beraten wir zu all unseren Angeboten und Abläufen.
Was ist dir in der Zusammenarbeit mit den Menschen besonders wichtig?
Respekt, Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen und Diskretion. Die Menschen sollen spüren, dass wir für sie da sind, verlässlich, wertschätzend und immer mit Blick auf ihre Lebensqualität.
Wie kann man Dich und Dein Team erreichen, wenn man Unterstützung braucht?
Telefonisch unter 07325/922306 oder Mobil unter (0176) 32 531 250. Oder per Mail an Dies-Betreuungsdienst(at)gmx.de. Für ein erstes Kennenlernen nehmen wir uns immer kostenlos Zeit.
Gibt es ein Motto, das Dich und Dein Team leitet?
Ja, und es steht nicht nur auf unserem Logo, sondern auch in unserem Herzen: „Dahoim – isch oifach schee!“. Unser Ziel ist es, Menschen in ihrem Zuhause zu stärken und ihnen zu ermöglichen, dort gut und sicher leben zu können.
Kontakt:Ambulanter Betreuungsdienst Homepage: www.dies-niederstotzingen.de |
Viele Familien sind im Alltag auf eine verlässliche Kinderbetreuung angewiesen. Tagesmütter leisten dabei eine wichtige und oft sehr persönliche Betreuungsarbeit. Im Gespräch erzählt Frau Karle Tagesmutter aus Niederstotzingen von ihrem Alltag, den schönen Momenten mit den Kindern und von den Veränderungen bei der Abrechnung der Kindertagespflege.
Interview geführt von Andrea Steiner, Quartierskoordinatorin Niederstotzingen
von links: Andrea Steiner (Quartierskoordinatorin), Helene Karle (Tagesmutter)
Frau Karle, wie sind Sie denn überhaupt Tagesmutter geworden?
Ich komme ursprünglich aus Kasachstan und war dort bereit fünf Jahre als Erzieherin im Kindergarten tätig. Als ich mit meiner Familie vor 31 Jahren nach Deutschland gezogen bin, habe ich nach drei Jahren die Anerkennung zur Erzieherin in Bayern gemacht. Damit durfte ich allerdings nicht in Baden-Württemberg arbeiten, sodass ich mir mit dem Umzug nach Niederstotzingen etwas Neues suchen musste. Dann habe ich zufällig in der Zeitung gelesen, dass es einen Tagesmütterverein gibt. Schließlich habe ich erkundigt und an dem Qualifizierungskurs zur Tagespflegeperson teilgenommen.
Frau Karle, Sie gestalten Ihren Betreuungsalltag sehr flexibel. Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?
Ich arbeite ohne feste Ankommenszeiten und passe mich den unterschiedlichen Arbeitszeiten der Eltern an. Manche Kinder kommen früh am Morgen, andere später. Wichtig ist mir, dass jedes Kind in Ruhe ankommen kann.
Sind die Abholzeiten auch flexibel gestaltet?
Ja, die Abholzeiten richten sich ebenfalls nach den Bedürfnissen der Familien. Mir ist wichtig, dass sich Eltern und Kinder gut begleitet fühlen. Hier lasse ich auch den notwendigen Spielraum, dass es in Ruhe stattfinden kann.
Wie sieht denn der Betreuungsalltag für Sie aus?
Bevor die Kinder kommen, beginne ich jeden Tag damit, dass Mittagessen vorzubereiten. Ich möchte nicht erst mit dem Kochen anfangen, wenn die Kinder da sind, weil ich mich dann auf die Kleinen konzentrieren möchte. Wir starten ruhig mit einem gemeinsamen Morgenlied und frühstücken zusammen. Danach haben die Kinder Zeit für ein freies Spiel. Meistens entscheiden die Kinder was sie machen möchten, vom Lesen zum Tanzen oder wir gehen auf den Hof zum Bobbycar fahren, im Garten gibt es ein Trampolin, Klettergerüst, eine Netzschaukel und einen Sandkasten. Ich habe außerdem noch Hühner, die sie füttern können. Es soll den Kindern Spaß machen, und erzwinge da nichts.
Die Abrechnung der Kindertagespflege hat sich verändert, dass beschäftigt Sie?
Ja, seit Anfang 2025 hat sich die Abrechnung der Kindertagespflege verändert. Statt einer festen monatlichen Pauschale richten sich die Elternbeiträge nun nach den gebuchten Betreuungsstunden. Für einige Familien bedeutet das viel höhere Kosten, weshalb manche Eltern überlegen müssen, ob sie sich die Betreuung weiterhin leisten können.
Für uns Tagesmütter ist diese Entwicklung eine Herausforderung. Wir leisten mit der Betreuung der Kinder einen wichtigen Beitrag für Familien und unsere Gemeinschaft. Gleichzeitig hat sich unsere eigene Vergütung kaum verändert und liegt weiterhin bei etwa 8,20 Euro pro Stunde. Viele Tagesmütter wünschen sich deshalb bessere Rahmenbedingungen, damit sie auch in Zukunft eine verlässliche und liebevolle Betreuung für Kinder anbieten können.
Vielen Dank Frau Karle. Wir sind sehr froh, dass Sie für unsere Kinder da sind, für diese tollen Einblicke und die Offenheit. Ich wünsche Ihnen von Herzen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.
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KONTAKT:
Helene Karle
Große Gasse 31
89168 NiederstotzingenMobil: 0177 5158341
Festnetz: 07325 5040138