Stadtnachricht

Integriertes Stadtentwicklungskonzept ISEK – Fragebogenaktion


Im Mitteilungsblatt der Stadt Niederstotzingen vom 08.02.2018 haben wir Sie darüber informiert, dass das für das Integrierte  Stadtentwicklungsprogramm zuständige Büro Reschl aus Stuttgart   Fragebögen verschickt hat.
Diese Fragebögen wurden an alle Einwohnerinnen und Einwohner über 16 versandt. Derzeit erhalten nochmals alle Einwohnerinnen und Einwohner vom Büro Reschl ein Erinnerungsschreiben nebst einem leeren Fragebogen zugeschickt. Das Erinnerungsschreiben erhalten auch diejenigen, die den Fragebogen bereits beantwortet und zurückgeschickt haben. Nachdem in den letzten zwei Tagen vermehrt Rückfragen bezüglich des Datenschutzes gestellt wurden, wollen wir den Ablauf nochmals konkretisieren, um etwaige Bedenken auszuräumen.

1. Der Ablauf der Befragung ist zwischen dem Büro Reschl und dem Landesdatenschutzbeauftragten abgestimmt, sodass den  Anforderungen des Datenschutzes entsprochen wird.

2. Das erste Anschreiben der Einwohnerinnen und Einwohner, das  Erinnerungsscheiben und die Verarbeitung des Rücklaufs erfolgen  ausschließlich durch das Büro Reschl und ausdrücklich ohne die Stadtverwaltung, um den Datenschutz zu gewährleisten.

3. Im Vorfeld hat das Büro Reschl in alleiniger Zuständigkeit jedem Adressaten eine eindeutige Nummer zugeordnet. Diese Nummer taucht auch in Form des Passworts auf den Fragebögen auf.  Einerseits als Login-Daten für den Onlinebereich, zum anderen als  Referenznummer. Diese Referenznummer wird vom Büro Reschl für die Verarbeitung der Fragebögen benötigt. Sollten Sie nach dem ersten Anschreiben Ihren Fragebogen handschriftlich oder online ausgefüllt haben, so geht dieser ohne Namenszusätze und unmittelbar – ohne Zugriff der Stadtverwaltung – zurück an das Büro Reschl. Dort wird anhand der Referenznummer vermerkt, dass ein Fragebogen eingegangen ist und fließt in die Auswertung ein.

4. Um einen möglichst hohen Rücklauf aus der Befragung zu erzielen, wurden jetzt nochmals alle Einwohnerinnen und Einwohner  mit einem Erinnerungsschreiben angeschrieben und haben dazu  nochmals einen Blankofragebogen erhalten, um diesen ausfüllen zu können, sofern der erste Fragebogen nicht ausgefüllt wurde,  beziehungsweise vergessen wurde und das Formular gegebenenfalls  auch nicht mehr im Haushalt vorliegt. Wenn Sie bereits einen Fragebogen ausgefüllt haben, dann können Sie das  Erinnerungsschreiben als gegenstandslos betrachten und vernichten.

5. Sollte nun jemand aus Versehen einen Fragebogen ein zweites Mal auszufüllen, so würde das Büro Reschl die Referenznummer zweimal vorliegen haben, sodass erkannt wird, dass von dieser Person bereits ein Fragebogen ausgefüllt wurde. In diesem Fall wird der zweite Fragebogen vernichtet bzw. gelöscht und fließt somit  auch nicht in die Auswertung ein. Auch hieran ist die Stadtverwaltung nicht beteiligt.

Die Stadtverwaltung hat zu keiner  Zeit einen Zugriff auf die Daten und die zugeordneten Referenznummern, sodass zu jeder Zeit die Anonymität gegenüber  der Stadtverwaltung gewährleistet wird. Die Ergebnisse der  Befragung werden vom Büro Reschl ausgewertet und ausschließlich in zusammengefasster Form an die Stadtverwaltung und den  Gemeinderat übergeben bzw. der Öffentlichkeit präsentiert. Eine Betrachtung und Auswertung einzelner Fragebögen durch die  Stadtverwaltung und dem Gemeinderat erfolgt ausdrücklich nicht  und ist auch nicht gewünscht.

Wir wollen nochmals in aller Ausdrücklichkeit darauf hinweisen, dass wir mit der Befragung und  dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept eine positive Grundlage für die künftige Entwicklung unserer Stadt erarbeiten wollen.

Bitte  seien Sie versichert, dass das Büro Reschl sehr sensibel mit Ihren  Daten umgeht und eine klare Trennung zur Stadtverwaltung erfolgt.

Für Rückfragen können Sie jederzeit gerne Kontakt mit dem  zuständigen Büro aufnehmen. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung.