Stadtnachricht

Unser Mammut – Aspirant auf den Deutschen Kulturförderpreis 2012


Die Stadt Niederstotzingen, die Hanns-Voith-Stiftung und die Kreissparkasse Heidenheim bewerben sich gemeinsam mit dem „Archäopark Vogelherd“ um den Deutschen Kulturförderpreis 2012.

Bei dem Deutschen Kulturförderpreis handelt es sich um den jährlich vom Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) e. V. in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt und der Süddeutschen Zeitung vergebenen, hochkarätigen Preis zur Förderung von besonderen Kulturprojekten. Preise gingen in den Vorjahren beispielsweise an die BASF SE oder die Vattenfall Europa AG.

Bürgermeister Gerhard Kieninger dazu: „Bei unserem Elfenbein-Mammut aus der Vogelherdhöhle handelt es sich um das älteste vollständig erhaltene Kunstwerk der Menschheitsgeschichte. Das ist schon für sich genommen preisverdächtig.“


In diesem Jahr treten der Archäopark und damit das Vogelherd-Mammut in Konkurrenz zu 90 ebenfalls hochkarätigen Kulturprojekten von bekannten deutschen Wirtschaftsunternehmen.

Meinrad Schad, Vorstandsvorsitzender der Hanns-Voith-Stiftung zur Bedeutung des Archäoparks: „Er dient dem Schutz und Erhalt des kulturellen Erbes der Vogelherdhöhle, einer Wiege der Kunst, die es verdient, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden. Gerne unterstützt unsere Stiftung daher den Archäopark.“

Im Mai 2013 eröffnet der Archäopark in Stetten ob Lontal mit Besucher- und Informationszentrum seine Pforten. Die Lebenswelt der Eiszeitjäger und die ältesten Kunstwerke der Menschheit können dann an ihrem originalen und authentischen Fundort besichtigt werden.

„Wir wollen mit unserer gemeinsamen Bewerbung in erster Linie das Vogelherd-Mammut als einzigartiges Kunstwerk und damit auch den Archäopark bundesweit bei Kulturinteressierten bekannt machen“, so Dieter Steck, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heidenheim, zum Bewerbungshintergrund.