Stadtnachricht

Verantwortungsvoll in der Natur
Während der Brut- und Setzzeit ist auf Hunde besonders einzuwirken.


Während der Brut- und Setzzeit ist auf Hunde besonders einzuwirken.

Ob Rehkitz im Wald oder der junge Vogel im Netz – wenn andere Tiere Nachwuchs bekommen, dann gelten für Hund und Halter besondere Regeln.

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) erklärt, dass „während der sogenannten Brut- und Setzzeit muss der Hund vor allem bei Spaziergängen im Wald und in freier Natur angeleint sein sollen“. In den meisten Bundesländern gilt das für die Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli, in einigen Ländern liegt der Anfangstermin bereits im März. Informationen sind beim Ordnungsamt erhältlich. Der Grund für die Sonderregeln während der Brut- und Setzzeit besteht darin, dass der Jagdbetrieb des Hundes eine Gefahr für trächtige Tiere und den Nachwuchs darstellen kann. Die möglichen Risiken für andere Tiere sind vielfältig. So reicht es manchmal schon, dass ein Hund ein Junges nur berührt – der fremde Geruch irritiert die erwachsenen Tiere, lässt sie eventuell den Nachwuchs verstoßen. Vertreibt der Hund brütende Vögel, besteht wiederum die Gefahr, dass die Eier im Gelege auskühlen oder von anderen Tieren zerstört werden. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden.
(§ 40 Abs. 2 Nr. 6 Landesjagdgesetz BW)