Stadtnachricht

In-Kraft-Treten des Bebauungsplanes und Satzung über örtliche Bauvorschriften „Sondergebiet Archäopark Vogelherd“ in Niederstotzingen-Stetten


Der Gemeinderat der Stadt Niederstotzingen hat am 24.01.2012 den Bebauungsplan „Sondergebiet Archäopark Vogelherd“ als Satzung beschlossen. Gleichzeitig wurde die damit verbundene Satzung über örtliche Bauvorschriften innerhalb des oben genannten Gebiets beschlossen.

Beide Satzungen wurden am 26.03.2012 durch das Landratsamt Heidenheim aufgrund § 10 Abs. 2 des Baugesetzbuches (BauGB) und § 74 der Landesbauordnung (LBO) genehmigt.

Maßgebend ist der Lageplan (M 1:1000) mit Textteil und örtlichen Bauvorschriften, gefertigt vom G+H Ingenieurteam, 89168 Niederstotzingen am 15.11.2011/24.01.2012. Weitere Bestandteile sind die Begründung vom 15.11.2011, der Umweltbericht mit Eingriffs- und Ausgleichsbilanz, Bestandsplan, Maßnahmen/Planung und Plan über externe Ausgleichsmaßnahmen, alles gefertigt von Dipl.-Ing. (FH) Detlef Barth, 89176 Asselfingen am 15.11.2011. Weiterer Bestandteil der Satzung ist die Ultraschalluntersuchung Fledermäuse des Dr. Volker Dorka vom 19.09.2011.

Der Bebauungsplan und die Satzung über örtliche Bauvorschriften „Sondergebiet Archäopark Vogelherd“ treten mit dieser Bekanntmachung nach § 10 Abs. 3 BauGB in Kraft.

Der Bebauungsplan kann einschließlich seiner Begründung sowie der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB während der üblichen Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung Niederstotzingen, Im Städtle 26, Zimmer E 6, 89168 Niederstotzingen eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan und die Satzung über die örtlichen Bauvorschriften einsehen und über ihren Inhalt Auskunft verlangen.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes sowie nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs nach § 215 Abs. 1 BauGB unbeachtlich werden, wenn die Verletzung nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel des Abwägungsvorgangs begründen soll, ist darzulegen.
Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) in der aktuellen Fassung oder von aufgrund der GemO erlassenen Verfahrensvorschriften ist nach § 4 Abs. 4 GemO in dem dort bezeichneten Umfang unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung geltend gemacht worden ist.
Die Verletzungen sind schriftlich gegenüber der Stadt Niederstotzingen, Im Städtle 26, 89168 Niederstotzingen geltend zu machen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Niederstotzingen, 05.04.2012

Gerhard Kieninger
Bürgermeister