Stadtnachricht

Einweihung Hanns-Voith-Weg


Im Zuge der Neugestaltung der Wegeführung zum Archäopark am Vogelherd wurde im Gemeinderat auch die Benennung der Zuwege erörtert.
Während die Adresse des Archäoparks dem natur- und archäologischen Denkmal gemäß mit der neuen Adresse Am Vogelherd 1 bezeichnet wurde, wurde der Fußweg innerhalb des Archäoparks nach dem Entdecker der Vogelherdhöhle, dem Heidenheimer Heimatforscher Hermann Mohn, benannt.

Die Zuwegung vom Parkplatz zum Vogelherd mit dem Mehrgenerationenpark wurde in Abstimmung mit der Familie Voith und der Hanns-Voith-Stiftung nach dem Heidenheimer Unternehmer und Mäzen Hanns Voith benannt.

Was die wenigsten wissen, ist die Tatsache, dass Hanns Voith Zeit seines Lebens ein großes Faible für die Ur- und Frühgeschichte und die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Themas, insbesondere auch der Eiszeitkunst, hatte.
Noch weniger bekannt ist aber auch die Tatsache, dass Hanns Voith die Ausgrabungen von Professor Gustav Riek 1931 mit Werkzeug und Material der Voith-Werke unterstützt hat und darüber hinaus auch viele Stunden mit Gesprächen und Erörterungen mit Herrn Professor Riek im damaligen Dorfgasthaus zu Stetten verbracht hat.

Als Erbe dieses Bewusstseins für den hohen Wert der archäologischen Funde des Vogelherds gehört auch die Hanns-Voith-Stiftung im 60järigen Jahr ihres Bestehens zu den herausragenden Großsponsoren für den Betrieb des Archäoparks Vogelherd.
Die Familie Hanns Voith, an der Spitze die Tochter des Unternehmers, Frau Angela Voith, haben es sich nicht nehmen lassen, persönlich zur feierlichen Enthüllung der Namenstafel des neuen Weges zum Archäopark zu kommen und die Urenkelin Charlot Schily und der Urenkel Jonas Gorsch haben die Namensgebung öffentlich gemacht.