Stadtnachricht

Gesplittete Abwassergebühr
Anzeigepflichten der Grundstückseigentümer


Seit der Einführung der gesplitteten Abwassergebühr teilt sich die Abwassergebühr in eine Schmutzwasser- und eine Niederschlagswassergebühr. Die Niederschlagswassergebühr wird je m² versiegelter und an das Abwassernetz der Stadt Niederstotzingen angeschlossene Fläche berechnet. Die  Flächenberechnung ist abhängig von den einzelnen Versiegelungsarten (z.B. Dachflächen, Pflaster, Rasengittersteine, Porenpflaster etc.).

Wie weisen die Grundstückseigentümer in diesem Zusammenhang auf die Anzeigepflichten gemäß § 45 der Abwassersatzung der Stadt Niederstotzingen hin:

(3) Binnen eines Monats nach dem tatsächlichen Anschluss des Grundstücks an die Abwasserbeseitigung hat der Gebührenschuldner die Lage,  Versiegelungsart und Größe der Grundstücksflächen, von denen Niederschlagswasser gem. § 40 a Abs. 1 den öffentlichen Abwasseranlagen zugeführt wird sowie Art und Volumen   vorhandener Versickerungsanlagen oder   Niederschlagswassernutzungsanlagen, die Art der Nutzung des  Niederschlagswassers und die an diese Anlage angeschlossenen Flächen der Stadt in prüffähiger Form anzuzeigen. Kommt der Gebührenschuldner seinen Mitteilungspflichten nicht fristgerecht nach, werden die Berechnungsgrundlagen für die  Niederschlagswassergebühr von der Stadt geschätzt.

(4) Prüffähige Unterlagen sind Lagepläne im Maßstab 1:500 oder 1:1000 mit  Eintragung der Flurstücksnummer. Die an die öffentlichen Abwasseranlagen angeschlossenen Grundstücksflächen sind unter Angabe der in § 40 a Abs. 5 aufgeführten Versiegelungsarten und der für die Berechnung der Flächen notwendigen Maße zu kennzeichnen. Art, Umfang und Volumen vorhandener  Versickerungsanlagen oder Regenwassernutzungsanlagen sowie die angeschlossenen Flächen sind anzugeben und ggf. nachzuweisen. Die Stadt stellt auf Anforderung einen Anzeigevordruck zur Verfügung. Unbeschadet amtlicher Nachprüfung wird aus dieser  Anzeige die Berechnungsfläche ermittelt. (

5) Änderungen der nach Abs. 4 erforderlichen Angaben hat der Grundstückseigentümer innerhalb eines Monats der Stadt anzuzeigen. Die gemäß der   Anzeige neu ermittelte Bemessungsgrundlage wird ab dem der Anzeige folgenden Monat berücksichtigt.

Insbesondere betrifft die Anzeigepflicht
1. nachträglich erstellte Bauten wie z.B. Gartenhäuser, Carports oder Garagen,
2. zusätzlich hergestellte  Terrassen oder Hofflächen,
3. Neubauten, welche an das  Abwassernetz der Stadt angeschlossen werden.

Auskünfte bzw. zusätzliche Informationen zur Flächenberechnung erteilt Ihnen Frau Michaela Hahn, Telefon 07325/102-34, EMail: Michaela.Hahn@Niederstotzingen.de.