Stadtnachricht

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim
Wertstoff-Zentrum an der Raiffeisenstraße offiziell eingeweiht


„Dieses Wertstoff-Zentrum des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs ist ein tolles Aushängeschild für die gut aufgestellte Abfallverwertung im Landkreis Heidenheim“, betonte Bürgermeister Kieninger jetzt bei der offiziellen Einweihung. Gemeinsam mit dem Betriebsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs, Franz Bareth, freuten sich zahlreiche Stadträte sowie Bürgerinnen und Bürger über diesen kundenfreundlichen Service für die Niederstotzinger Bürgerschaft, die weiterhin bequem vor Ort Wertstoffe anliefern kann. Und zwar auf einem geräumigen und gut erreichbarem Gelände mit kompetentem Betreuungspersonal.

Ein gut eingespieltes Team des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs
kümmerte sich um die Gästeschar. Neben aufschlussreichem
Informationsmaterial gab’s auch Proben guter Muttererde, die im eigenen Kompostwerk in Mergelstetten produziert wird, und derzeit einen hervorragenden Absatz hat.
„Wichtig ist, dass die Bürger eine gewisse Sorgfalt bei der Vorsortierung der Wertstoffe zeigen. Auf diese Weise leisten sie
einen wichtigen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen“, betont Franz Bareth.
Angenommen werden verwertbare Altstoffe in haushaltsüblichen Mengen, wie etwa Altglas, Altpapier, Kartonagen oder Speisefette oder Flaschenkorken. Die Altstoffe sind sortiert anzuliefern.
Gegen eine pauschale Gebühr von zwei Euro können bis zum 15. November auch Gartenabfälle angeliefert werden. Allerdings nicht mehr als in einen normalen Pkw-Anhänger passt. Wurzelstöcke werden allerdings nicht angenommen.

Wie bislang ist das Wertstoff-Zentrum jeden Dienstag von 14.00 bis 18.00 Uhr und jeden zweiten Samstag im Monat von 8.00 bis 11.30 Uhr geöffnet.
Die Abgabe der Gartenabfälle ist jeden Samstag von 13.00 bis 16.00 Uhr möglich.

Tipps für die Biotonne im Sommer

Bei großer Hitze gibt es im Umgang mit der Biotonne einiges zu beachten. Da die Abfälle aus Küche und Garten sehr wasserhaltig
sind, kommen bei steigenden Temperaturen die Abbauprozesse schneller in Gang und diese sind bekanntlich mit Gerüchen verbunden. Deshalb sollte versucht werden, den Biomüll trocken zu halten. Im Sommer empfiehlt es sich die Bioabfälle zusätzlich in Zeitungspapier einzuwickeln. Auch Eierkartons saugen die Feuchtigkeit aus den organischen Abfällengut auf. Plastiktüten, auch sogenannte abbaubare Plastiktüten, haben in der Biotonne
nichts zu suchen, da aus dem Bioabfall wertvoller Kompost gewonnen wird. Zum Sammeln der Abfälle eignen sich bestens die im Handel angebotenen Papiertüten für Bioabfälle.
Ratsam ist es, einen schattigen Standort für die Biotonne zu wählen und die Tonne nach der Leerung mit Wasser zu reinigen.
Sollte es trotzdem einmal zu lästigen Gerüchen kommen, kann auch mit Urgesteinsmehl aus dem Gartenfachgeschäft Abhilfe geschaffen werden. Um diese Geruchsprobleme zu minimieren, lässt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die Biotonnen in den Sommermonaten zudem wöchentlich leeren. Werden die genannten Tipps von den Bürgerinnen und Bürgern beachtet und die wöchentliche Leerung in Anspruch genommen, wird es kaum zu unangenehmen Gerüchen aus der Biotonne kommen.