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Kirchengeschichte in Niederstotzingen

Sankt Peter- und Paulus-Kirche

Mit dem Bau der Sankt Peter- und Paulus-Kirche in Niederstotzingen wurde im April 1845 begonnen. Unter der Leitung des Grafen Karl Leopold von Maldeghem wurde die Kirche nach 3jähriger Bauzeit am 10.07.1848 eingeweiht.
Schon im Jahr 1862 mussten erste Reparaturen am Kirchturm und Dachstuhl vorgenommen werden. Das Kirchenschiff und der Chor wurde in den Jahren 1877 bis 1879 durch den Kunstmaler Traub und den Deraiktionsmaler Bantel von Erlingen gestaltet. Dort wurde von den Künstlern die Kreuzwegstationen abgebildet.
Die Sankt Peter und Paulus Kirche wurde bis zum Jahr 1960 sowohl von den evangelischen als auch von den katholischen Christen für Gottesdienste genutzt. Erst am 01. April 1960 ging die Kirche in den alleinigen Besitz der katholischen Christen über.
Aus statischen Sicherheitsgründen musste der Kirchturm der Sankt Peter- und Paulus-Kirche abgebrochen werden. Bei den Renovierungsarbeiten in den Jahren 1967 bis 1969 entstand der heutigen Kirchturm.
Die im Treppenhaus der Kirche angebrachten Epitaphien aus dem 16. bis 19. Jahrhundert entstammen aus dern 1837 abggebrochenen Gruftkapelle der Familie vom Stain.

Andreaskirche

Im Jahr 1958 beschloss der evangelische Kirchengemeinderat die Auflösung des Simultanverhältnisses an der Sankt Peter- und Paulus-Kirche und ein eigenes Gotteshaus für die evangelischen Christen in Niederstotzingen zu bauen.
Am 17.12.1961 erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Kirche in der Gartenstraße.
Als Erinnerung an die erste christliche Kirche in Niederstotzingen, die vermutlich schon 800 n.Chr. auf dem Friedhof erbaute Andreaskapelle – wurde die neue Kirche als Andreaskirche benannt. Die Einweihung der Kirche wurde am 29.09.1963 gefeiert.


Neuapostolische Kirche
Die Anfänge der neuapostolischen Kirchengemeinschaft sind auf den Februar 1926 zurückzuführen.
Ab dem Jahr 1928 wurde in einem Bauernhaus Im Winkel, später in einem neugebauten Haus am Ortsrand die ersten Gottesdienste der neuen Glaubensgemeinschaft abgehalten.
Am 01. Januar 1956 wurde die neuapostolische Glaubensgemeinschaft eine eigenständige Gemeinde.
Der Neubau der eigenen Kirche in der Rechbergstraße wurde in einem feierlichen Gottesdienst am 05.04.1973 eingeweiht.

  

Sankt Martinus Kirche

Es wird angenommen, dass der erste Kirchenbau in Oberstotzingen im Hochmittelalter entstanden ist.
Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche erfolgte im Jahr 1456.
Die heutige barocke Kirche wurde durch Johann Martin Kramer in den Jahren 1767 bis 1770 errichtet. Die Kirche wurde 1955 bis 1957 sowie 1988 im Gesamten restauriert. Die barocke Innenausstattung z. B. die geschwungenen Emporen mit muschelförmigem Stuck sind im Wesentlichen noch erhalten. Das Kirchengestühl und die Kanzel sind Relikte aus der Entstehungszeit der Kirche. Bei Ausbesserungsarbeiten im Jahr 1973 wurde am Fuße des Turmkreuzes eine alte Urkunde aus dem Jahr 1932 entdeckt. Dieses Dokument wurde zusammen mit einer neuen Urkunde von 1973, die auf die Renovierungsarbeiten hinweist, für spätere Generatione an den ursprünglichen Fundort in der Kirche zurückgebracht.

Kirche Mariä Himmelfahrt

Am heutigen Standort der Mariä Himmelfahrts Kirche stand ursprünglich die Schlosskapelle Sankt Martin. Da die Herrschaft im Ort Stetten ursprünglich protestantisch war, wurden hauptsächlich evangelische Gottesdienste abgehalten.
Der im Jahr 1723 in Besitz des Ortes gelangte Marquardt Anton von Riedheim begann mit allen Mitteln, den Ort katholisch zu machen und gründete in der Schlosskapelle eine Marien-Wahlfahrt.
Nach und nach wurde die Kapelle zu klein und in den Jahren 1729 bis 1733 durch den Neubau der jetzigen Wallfahrtskirche mit Nachbildung der Einsiedel-Gnadenkapelle ersetzt. Es erfolgte immer wieder Änderungen im Inneren der Kirche. Die letzte große Restaurierung wurde 1977/1978 vorgenommen. Die originale Ausstattung der Kirche ist großteils noch erhalten.

Kirche Sankt Ulrich

Die Überlieferung besagt, dass die Gründung der Lonetaler Kirche ins Jahr 1200 fiel.
Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1603 bis 1605 erbaut. Die Kirche war lange Zeit eine Wallfahrtskirche. Auch heute noch werden am Ulrichstag, dem 04. Juli Pilger aus den Nachbargemeinden vor der Kirche bewirtet.
Renovierungsarbeiten fanden im Jahr 1963 an der Außenfassade und in den Jahren 1982 bis 1985 im Innenbereich statt.