Übersichtskarte Älbtäler Radweg

Übersichtskarte Älbtäler-Radweg

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Albtäler-Radweg

Der Albtäler-Radweg führt als erster vom ADFC mit **** ausgezeichneter Qualitäts-Radweg auf 186 Kilometern durch die schönsten Täler im GeoPark Schwäbische Alb. Mal sind sie von Flüssen und Bächen durchzogen, mal sind es stille Trockentäler. Typische Wacholderheiden, bizarre Felsenlandschaften und geheimnisvolle Höhlen säumen den Weg. Ursprüngliche Albdörfer, reizende Städtchen, urige Einkehrmöglichkeiten und freundliche Gastgeber geben sich ein Stelldichein.

Der Älbtäler-Radweg kann in 5 verschiedenen Abschnitten erradelt werden.

1. Abschnitt: vom Lonetal ins Donautal (28 km)

Beginnend in Amstetten führt die Tour zum Quelltopf der Lohne in Urspring, weiter entlang des Lonetalradwegs über Lonsee bis nach Westerstetten. Nach Passieren des Dörfchens Braitingen, lohnt sich ein Abstecher in Bernstadt, wo das ehemalige Patrizierschloss besichtigt werden kann. Durch den romantischen Teil des Lonetals geht es weiter zum "Folhelnhaus", wo die naheliegende Grillstelle zur Stärkung einlädt. Weiter nach einem kurzen steilen Anstieg vom Wald heraus kommend ist Langenau nicht mehr und man kann die tolle Sicht ins Donautal genießen.

2. Abschnitt: vom Donautal ins Brenztal (31 km)

Durchs ebene Donauried geht es hinauf auf die Albkante nach Rammingen. Dessen kleiner Ortsteil Lindenau bietet nicht nur eine idyllische gelegene Einkehrmöglichkeit und ein Kloster aus dem 13. Jahrhundert, sondern auch die GeoPark Infostelle „Höhle des Löwenmenschen“. 
Nach Rückkehr ins Tal gelangt man zu den bekanntesten Höhlen des Lonetals. In einigen wurden die ältesten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte aus Mammutelfenbein geschnitzt. Von der Vogelherdhöhle aus radeln wir durch den letzten Abschnitt des Lonetals hindurch und gelangen ins Hürbetal. Neben dem weitläufigen Areal der Höhlenerlebniswelt und der Charlottenhöle, bitet sich auf dem Erlebnisspielplatz die Möglichkeit für eine Rast.
Bei einem Abstecher Richtung Burgberg kann man am Naturspielplatz bei der Madonna oder in der Alten Mühle eine Pause machen.
Wir fahren auf dem Albtäler-Radweg ins Brenztal nach Hermaringen und Giengen. In der Stadt mit dem "Knopf im Ohr" sollte man sich unbedingt einen Besuch im Steiff-Museum einplanen.

3. Abschnitt: vom Brenztal ins Eselsburger Tal über die Alb ins Roggental (54 km)

Im Brenztal angelangt geht es weiter nach Herbrechtingen. Nach Passieren des Städtchens führt der Weg ins sagenumwobene Eselsburger Tal mit der Felsformation "Steinerne Jungfrauen". Nach dem Örtchen Eselsburg kommt man beim Albaufstieg ins Schwitzen. Nach einem Abstecher zum Heldenfinger Kliff  mit einem herrlichen Rastplatz, geht es weiter nach Gerstetten. Dort im Riff- und Eisenbahnmuseum können Korallen und weiteres Sehenswertes aus dem Jurameer bestaunt werden. Der Bahnlinie folgen wir bis Gussenstadt. Nach Überquerung der Europäischen Wasserscheide geht es weiter in Richtung Böhmenkirch, durch einen Wald nach Steinenkirch. An der Ruine Ravenstein vorbei, in Richtung Trasenberg zum Lindenhof mit seiner sehenswerten Straußenfarm. Der Albtäler-Radweg biegt vor Böhmenkirch nach Treffelhausen ab zum Roggental. Dann durch das Naturschutzgebiet „Eybtal“ nach Eybach mit seinen Jura-Felsen. Nach verlassen des Roggentals erreichen wir Geislingen an der Steige. Eine Besichtigung der Ruine Helfenstein bietet hier wohl den schönsten Ausblick.

Die weiteren Touren-Abschnitte führen vom Eybtal durchs Filstal (22 km) und von vom Filsursprung auf die Alb (51 km). 

Na dann los! Wir wünschen viel Spaß beim Erkunden von Lone-, Donau,- Brenz- und Eselsburger Tal, Roggen-, Eyb-, Fils- und Hasental.

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